Tipps, um einen Laptop schneller zu machen | Notebook Ratgeber

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Für die ersten Schritte ist der CCleaner oder ein andere „Tuning-Programm“ von Vorteil. Diese Programme helfen z.B. beim richtigen Deinstallieren von Programmen und auch beim löschen temporärer Dateien.

Ungenutzte Programme deinstallieren

Um ein Notebook schneller zu machen, sollte man zuerst die Altlasten los werden.
Diese Maßnahme gilt nicht nur für ältere Modelle, sondern auch neu gekaufte Geräte sind meistens voll mit Software, die bereits vorinstalliert ist. Hierbei handelt es sich um Software, die man nicht benutzt oder auch Programme, von denen man gar nicht wusste, dass sie installiert sind.

Ist weniger auf dem Rechner vorhanden, müssen auch weniger Programme im Hintergrund bearbeitet werden. Denn auch kleine Programme fressen nicht nur Festplattenspeicher, sondern auch Leistung.

Schauen sie sich an, welche Programme installiert sind und schmeißen sie dieses aus dem System, die nicht mehr benötigt werden.

Autostart vermeiden/deaktivieren

Der Systemstart kann durch den Autostart verschiedenster Programme in die Länge gezögert werden, was bei Zeitdruck wirklich nervend sein kann. Auch wird fortlaufend der Arbeitsspeicher des Rechners beeinträchtigt, was anderen Aufgaben erschwert.
Unter Windows 7, 8 und 10 kann man den Autostart optimieren, indem man die Windowstaste + R drücke. Hier öffnet sich das „Ausführen“-Fenster (im Englischen „Run“).
Durch den Befehl „msconfig“ gelangt man nun zur Systemkonfiguration. Unter dem Reiter/Tab „Systemstart kann man den Task-Manager öffnen. Unter dem Fenster „Autostart“ (sollte normalerweise auch direkt angezeigt werden) kann man nun alle Programme einsehne, die direkt beim Start angezeigt werden.
Unwichtiges kann deaktiviert werden, man sollte aber benötige Programme nicht abschalten, wie etwa den Anti-Virus.

Tempörere Dateien löschen

Temporäre Dateien und Daten im Papierkorb fressen Ressourcen und damit auch wertvolle Performance, die an anderen Ort eher gebraucht wird.
Jedes Mal, wenn man am Computer arbeitet, werden temporäre Dateien auf der Festplatte gespeichert.

Ein Anti-Virus-Programm installieren

Was auf den ersten Blick kontraproduktiv erscheint, hat durchaus einen Effekt, um einen Laptop noch schneller zu machen.
Denn schädliche Software kann nicht nur den kompletten Rechner lahm legen und persönliche Daten aussprähen. Auch wird durch die verstecke Aktivität dieser Programme Leistung abgezogen.

Immer nach neuen Updates suchen

Die Software immer auf dem neusten Stand halten, denn so stellt man sicher, das Fehler und Bugs behoben wurden, die vielleicht auch die Performance des Notebooks beeinflussen.

Durch eine SSD das Notebook schneller machen

Gerade ältere Notebook kann man durch eine SSD (Solid State Drive) wieder schneller machen und die Bootzeiten des Betriebssystem sind wesentlich rasanter, als auf einer mechanischen HDD.
Ob nun als Hybrides System mit einer HDD oder auch komplett ausgetaucht –  der Effekt ist spürbar. SSD-Festplatten sind auch nicht mehr so teuer, wie noch vor einigen Jahren, daher kann man auch zu größeren Speichern zurückgreifen.

Defragmentierung der HDD-Festplatte

Dieses Option gibt es bei Windows unter den Einsrtellungen der Festplatte. Oder man greift auf ein Programm eines dritten Herstellers zurück.

Wichtig: Nicht die SSD-Festplatte defragmentieren, das bringt keinen positiven Effekt und kann auch schädlich für die Hardware sein.

Mehr Arbeitsspeicher, mehr Leistung

Eine weitere alternative, die Hardware aufzurüsten, ist mehr Arbeitsspeicher.
Verdoppelt man den Hauptspeicher eines Notebook, können mehr Prozessore zu gleichen Zeit ausgeführt werden (sogen. Multitasking) und es läuft schneller.

 

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